digitale Fernsehübertragung

zurück zum Lexikon


Bei der digitalen Fernsehübertragung werden die Signale im Gegensatz zur analogen Übertragung in nur zwei Werten dargestellt. Dies sind 0 und 1.

Die Signale weisen einen festen Zeittakt zueinander auf. Ton- und Bildinformationen werden durch Zahlenreihen aus den beiden Werten dargestellt und übertragen. Diese Übertragung ist sehr störungssicher und benötigt nur geringe Datenmengen. Die Daten werden im MPEG Format komprimiert übertragen und von der STB (Set Top Box) decodiert. Durch die digitale Aufbereitung können anstatt eines analogen Programms, 6 - 10 digitale Programme pro Transponder übertragen werden. Beim digitalen Fernsehen ist die Ton- und Bildqualität im Gegensatz zum analogen Fernsehen um Klassen besser. Störungen wie "Fische" Rauschen, gehören der Vergangenheit an. Nun ist es möglich Raumklang (Dolby Digital) mit zu übertragen. Das interaktiver Fernsehen ist durch einen Rückkanal realisierbar. Zudem sind jede Menge Zusatzdienste, die nicht direkt mit der Fernsehübertragung in Verbindung stehen, wie EPG (electronic programme guide) möglich. Das digitale Fernsehen verändert mit seiner Qualität und den neuen Möglichkeiten die Fernsehwelt nachhaltig. Als Nachteil ergibt sich das Problem, dass das analoge und das digitale Fernsehen nicht miteinander kompatibel sind. Aus diesem Grund muss immer eine STB zwischengeschaltet werden um die Signale aufzubereiten.
Kreiling Technologien GmbH • Westring 31 • 33818 Leopoldshöhe • Tel.: 05202 / 98 78 0 • Fax: 05202 / 98 78 60 • E-Mail: info@kreiling-technologien.de